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Ilomedin

Ein häufiges Krankheitsbild der peripheren arteriellen Durchblutungsstörung (PAVK) ist das so genannte "Raucherbein". Hauptursache für eine Gefäßverengung ist die Arteriosklerose. Die Arterienverengung führt zur Durchblutungsstörung in den Beinen. Lokalisationen der Verengung sind meist Unterschenkel, Oberschenkel oder das Becken. Raucher bekommen drei Mal häufiger Durchblutungsstörungen als Nichtraucher.

In einigen Fällen ist die Durchblutung so eingeengt, dass ein operativer Eingriff oder sogar die Amputation des Beines notwendig wird. Um diesen dramatischen Eingriff abwenden oder zumindest verzögern zu können, hat Bayer Schering Pharma das Medikament Ilomedin® entwickelt, das die Gefäße erweitert sowie die Fließfähigkeit des Blutes verbessert. Außerdem reduziert Ilomedin® die mit den Durchblutungsstörungen verbundenen Schmerzen und verbessert die Heilung von Geschwüren, die mangels arterieller Durchblutung auftreten können.

Das Medikament wird als Infusion gegeben und erlaubt so eine individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmte Behandlung. Ilomedin® ist in vielen Ländern, die meisten europäischen Länder eingeschlossen, für diese Indikation registriert. Der Wirkstoff von Ilomedin® ist das Iloprost, welches metabolisch und chemisch dem stabilen Prostazyklinanalogon von Bayer Schering Pharma entspricht.

Der Wirkstoff Iloprost ist in Österreich in Ampullenform als Ilomedin® 10µg Infusionslösungskonzentrat - für die Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit - erhältlich.

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