Venöse Thromboembolien
Die venöse Thromboembolie (VTE) ist eine schwere und oft lebensbedrohliche Erkrankung. In der EU sind jedes Jahr mehr als 1,5 Millionen Patienten von Blutgerinnseln betroffen, rund 544.000 sterben daran – mehr Menschen als zum Beispiel an Brustkrebs, Prostatakrebs, HIV/AIDS und Verkehrsunfällen gemeinsam.
Patienten, die sich einem größeren orthopädischen Eingriff unterziehen, haben ein hohes VTE-Risiko, denn während der Implantation einer Knie- oder Hüftgelenkpro¬these werden intraoperativ die großen Beinvenen geschädigt. Zusätzlich ist der Patient/ die Patientin über einen längeren Zeitraum immobilisiert. Bei 40-60 Prozent aller Patienten, die keine Thrombose-Prävention erhalten, bildet sich im Rahmen eines größeren orthopädischen Eingriffs ein Blutgerinnsel.

