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Trockene Augen

Etwa zwölf Prozent der Bevölkerung, das sind mehr als acht Millionen Deutsche, leiden unter trockenen, gereizten und müden Augen – Tendenz steigend (Quelle: Medikamentenmonitor, mc consult, Winter 06/07, bevölkerungsrepräsentativ ab 16 Jahren). Frauen und Männer jeden Alters können betroffen sein, aber gehäuft tritt das Problem ab 40 Jahren auf. Viele fühlen sich dadurch im Alltag eingeschränkt und klagen beispielsweise über Abgeschlagenheit und verminderte Konzentrationsfähigkeit.

Wenn der schützende Tränenfilm reißt

Normalerweise verteilt das Augenlid mit jedem Lidschlag, also etwa alle fünf bis zehn Sekunden, frische Tränenflüssigkeit. Sie legt sich in Form des hauchdünnen Tränenfilms schützend über das Auge und versorgt gleichzeitig die Hornhaut mit Feuchtigkeit zur Aufrechterhaltung ihrer optischen Eigenschaften. Zudem enthält die Tränenflüssigkeit keimtötende Substanzen und schützt so das Auge vor Infektionen.

Wird es nur ungenügend mit Tränenflüssigkeit benetzt, kann es zu trockenen Augen kommen. Ursachen dafür sind entweder eine zu geringe Produktion an Tränenflüssigkeit, die zu schnell verdunstet oder eine falsche Zusammensetzung. Die Folge ist eine Störung des Tränenfilms, was zu Brennen, Jucken, Fremdkörpergefühl und roten Augen führt. Die Hornhaut wird zudem anfälliger für Infektionen.

Die häufigsten Verursacher: Klimaanlage, Bildschirm und Kontaktlinsen

Beschwerden im Zusammenhang mit trockenen, gereizten Augen sind nach Sehschwächen der zweithäufigste Befund beim Augenarzt. In den vergangenen Jahren hat die Zahl derjenigen, die unter Symptomen wie trockene Augen leiden, weltweit erheblich zugenommen. Grund ist der Lebensstil: Trockene Büroluft, Klimaanlagen, Bildschirmarbeit, Heizungsluft, Kontaktlinsen, Zigarettenrauch und unsaubere Luft strapazieren die Augen. Klimaanlagen senken die Luftfeuchtigkeit, so dass der Tränenfilm schneller verdunstet. Das gilt auch für Kontaktlinsen, unter denen sich die Augenoberfläche erwärmt, so dass die Tränenflüssigkeit schneller verdunstet. In den USA gibt es bereits den Begriff des "Office Eye Syndrome" (Büroaugen-Syndrom): Durch andauerndes Schauen auf den Bildschirm des Computers wird der Lidschlag seltener, der für die Erneuerung des Tränenfilms sorgt – die Augenoberfläche wird nicht mehr ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Gerade im Sommer setzen zudem noch Wind, Sonne oder gechlortes Wasser den Augen zu.

Risikofaktoren für trockene, gereizte Augen

Frauen sind durch die Hormonumstellung in den Wechseljahren mit 86 Prozent weitaus häufiger von trockenen Augen betroffen als Männer (Quelle: Fachbuch „Augenheilkunde, Gerhard Lang). Aber auch Krankheiten wie Diabetes, rheumatische Erkrankungen und Funktionsstörungen der Schilddrüse sowie die Einnahme bestimmter Medikamente – vor allem Betablocker, Antidepressiva oder die Antibabypille – können das Auge austrocknen. Darüber hinaus lässt die Tränenproduktion bei älteren Menschen automatisch nach. Die typischen Beschwerden sind Augenbrennen sowie ein Sandkorn- und Fremdkörpergefühl und Juckreiz. Häufig sind die Betroffenen auch lichtempfindlich und klagen über müde und gerötete Augen, die man am liebsten geschlossen halten möchte. Auch verklebte Augenlider, vor allem morgens, oder ein häufiges Tränen der Augen können Zeichen von trockenen, gereizten Augen sein.

Hilfe bietet z.B. ein neues rezeptfreies Präparat von Bayer: Bepanthen Augentropfen mit Hyaluronsäure und Dexpanthenol sorgen für eine verbesserte Befeuchtung der Augen, wirken beruhigend und lindernd und sind auch für Kontaktlinsenträger geeignet.

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