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Sodbrennen

Als Sodbrennen bezeichnet man den brennenden Schmerz hinter dem Brustbein. Die Beschwerden beginnen jedoch oft mit einem „flauen Gefühl im Magen“. Der Magen produziert zu viel Säure, die in die Speiseröhre aufsteigt (saurer Geschmack im Mund) oder ein brennendes Gefühl im Magen verursacht.

Der Grund, weshalb jemand Sodbrennen bekommt, liegt an unserer Lebensweise. Stress, Hektik, die Ernährungsgewohnheiten – all dies kann dazu führen, dass unser Magen aus dem Gleichgewicht gerät. Die Folge davon ist in vielen Fällen ein Brennen und Stechen bis in den Hals hinauf: Sodbrennen.

Warum aber kann die Magensäure überhaupt in die Speiseröhre gelangen?

Normalerweise dichtet ein Schließmuskel den Übergang von der Speiseröhre in den Magen ab und verhindert, dass der saure Magenbrei in die Speiseröhre zurückfließt. Dieser Schließmuskel öffnet sich nur während des Schluckens, er ist also eine Art „Einbahnstraße“, die den Nahrungsbrei nur in eine Richtung durchlässt. Ist dieser Verschlussmechanismus nun defekt und kann dadurch der Magen nicht mehr vollständig verschlossen werden, dann kommt es zu diesem so genannten Rückfluss (auch „Reflux“) von Säure.

Während die Magenschleimhaut mit einem speziellen Schleimfilm gegen die Magensäure geschützt ist, besitzt die Speiseröhre diesen Schutzmechanismus nicht im gleichen Ausmaß. Dadurch kommt es zu den genannten Symptomen wie Sodbrennen, Kratzen oder Schmerzen im Hals. Die Symptome treten häufig nach Mahlzeiten auf (durch Überfüllung oder Übersäuerung des Magens) und insbesondere beim Liegen und Bücken. Sodbrennen kommt oft zusammen mit anderen Magenbeschwerden z.B. nervösem Magen vor, aber auch mit psychischen Erkrankungen oder Stress, die die Magensäureproduktion fördern.

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